Die Brüssler Konferenz

„Brüsseler Konferenz“ der KPD von 1935 auf CD-ROM

Erstmalig stehen mit dem Protokoll der Brüsseler Konferenz der KPD von 1935 auf CD-ROM die vollständig überlieferten stenographischen Niederschriften - unter Berücksichtigung der handschriftlichen Eintragungen und mit zahlreichen, Zusammenhänge verdeutlichenden Anmerkungen - für die Geschichtsforschung auf CD-ROM zur Verfügung
Die CD-ROM enthält die Protokolle von 12 Sitzungstagen der im Oktober 1935 in Kunzewo bei Moskau durchgeführten, später zum 13. Parteitag erhobenen Parteikonferenz der KPD, die Protokolle von zwei geschlossenen Sitzungen sowie die Beschlüsse bzw. Beschlussentwürfe der Konferenz und andere diese tangierende Zeitdokumente. Zur quellenkritischen Erschließung und Kommentierung dieser Überlieferung wurden zahlreiche Nachlässe und Erinnerungen von Funktionären der KPD, aber auch Materialien staatlicher Provenienz herangezogen.
Sie erhalten durch die Nutzung der CD-ROM zusätzlich zu dieser Fassung des Protokolls das Manuskript mit den von den Konferenzteilnehmern vorgenommenen Änderungen. Diese handschriftlichen Korrekturen stilistischer und inhaltlicher Art, Unter- bzw. Durchstreichungen und Ergänzungen werden durch Kursivdruck respektive graphische Elemente sichtbar gemacht. Auf diese Weise können durch den Vergleich von Protokoll und Manuskript die Änderungen in ihrem konkreten Ausmaß nachvollzogen werden.
Neben den Anmerkungen und den Zeitdokumenten stehen dem Nutzer darüber hinaus die biographischen Daten der Delegierten und Redner, die in der Mehrzahl unter Decknamen aufgetreten waren, die Teilnehmerliste, ein Gesamtpersonenverzeichnis, ein Quellen- und Literaturverzeichnis sowie ein Abkürzungsverzeichnis zur Verfügung. Eine Einführung behandelt neben editorischen Hinweisen vor allem die Frage nach dem Platz der Konferenz im Zusammenhang mit der strategisch-taktischen Linie von KPD und Komintern.
Die historische Forschung erhält mit der Herausgabe und wissenschaftlichen Kommentierung des Protokolls der ,,Brüsseler Konferenz" eine solidere Grundlage. Die Zugriffsmöglichkeiten auf archivalische Überlieferungen werden wesentlich verbessert. Die Edition erspart vielen Interessenten Zeit, Wege und Kosten für aufwendige Recherchen in Archiven und Bibliotheken.

 

Die Dokumentation der Brüsseler Konferenz liegt im weit verbreiteten "Portable Document Format" (PDF) auf der CD vor und ist daher auf PCs, Unix- sowie Macintosh-Systemen nutzbar.

 

Durch vielseitige Navigationshilfen kann in Sekundenschnelle an jeden beliebigen Punkt der Dokumentation gewechselt werden. Dazu tragen unter anderem Lesezeichen bei, die ständig einen Überblick über den Inhalt geben und den aktuellen Standort im Text anzeigen. Weitere Schaltflächen lassen Sie beispielsweise zwischen Protokoll und Manuskript mit den hervorgehobenen Änderungen der Konferenzteilnehmer umschalten. Kurzbiographien von Personen und Anmerkungen zum Protokoll können mit einem Mausklick eingeblendet werden.

Außerdem steht Ihnen eine Volltext-Suchfunktion über das gesamte Dokument zur Verfügung. Das Ausdrucken von Texten ist ebenso möglich, wie die Datenübernahme von Zitaten oder Passagen in andere Anwendungsprogramme.

 


 

Zum Starten der Dokumentation muss der Adobe Acrobat Reader 3.0 mit der erweiterten Such-Funktion oder ein anderes Programm zur Betrachtung von PDF 3.0 Dateien installiert sein. Der Adobe Acrobat Reader 3.01 wird auf der CD mitgeliefert und kann installiert werden, sofern mindestens die folgenden Kriterien erfüllt sind.

 

Plattform

Betriebssystem

RAM

freier Platz auf der Festplatte

 

PC

(386/486/Pentium)

MS-DOS + Windows 3.1,

Windows 95/98,ME,NT,2000,XP

Linux

4 MB 

8 MB

3 MB

20 MB

 

Sun SPARC System

SunOs 4.1.3, Solaris ab 2.3

Open Windows 3.0

Motif Window Manager 1.2.3

CDE 1.0

32 MB

20 MB

HP Serie 9000

Modell 700

HP-UX 9.0.3

HP-VUE oder CDE1.0

32 MB

20 MB

Macintosh 68020

System ab 7.0

4 MB

5 MB

Power Macintosh

System ab 8.0

6 MB

20 MB

 

 

Für eine gute Lesbarkeit der Dokumente wird empfohlen, mindestens einen 15‘‘ Monitor mit einer Bildschirmauflösung von 800*600 Pixel oder höher zu verwenden.

 

 

Projektleiter:

Günther Fuchs, Prof. Dr. phil. habil., Historiker, Berlin

Technische Leitung:

Jürgen Arlt, Dipl. Ing. f. Informationstechnik, Stuttgart

Wissenschaftliche Leitung:

Erwin Lewin, Prof. Dr. sc. phil., Historiker, Berlin

Wissenschaftliche Mitarbeit:

Elke Reuter Dr. sc. phil., Historikerin, Berlin

Stefan Weber, Dr. phil., Historiker, Berlin

An technischen Vorbereitungs-

arbeiten waren beteiligt:

 

Sabine Faltis, Karin Nowitzki, Edmund Stegmann, Lutz Winkler

                                    

                       

            

          

                                                          

                

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